Kooperationspartner der BGW

1. Alternative bedarfsorientierte betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst-und Wohlfahrtspflege (BGW) für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten

Speziell für kleinere BGW-Mitgliedsbetriebe bis max. 50 Beschäftigten bieten wir als Kooperationspartner der BGW die Möglichkeit an, sich als Unternehmer im Rahmen einer "BuS- Unternehmerschulung" über die Aufgaben und Pflichten im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu informieren um diese anschließend in ihrem Betrieb zu organisieren.
Der Unternehmer setzt die Anforderungen des Arbeitsschutzes hier weitgehend eigenständig um, führt Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen durch und trägt so dazu bei, Schwachstellen im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu identifizieren und zu beheben.

Bei zusätzlichem Bedarf oder wichtigen Veränderungen im Betrieb soll sich der Unternehmer zusätzlich von einem Betriebsarzt oder einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (oder gegebenenfalls von beiden) beraten lassen. Diese beiden Fachkräfte stellen oder vermitteln wir Ihnen als BGW-Kooperationspartner gemäß den Anforderungen aus der DGUV Vorschrift 2.

Dauer

Die BuS-Unternehmerschulung dauert in der Regel ca. 6 Stunden (6 Unterrichtseinheiten a 45 Min.) und wird von dem Dozenten Herrn Hartmut Aßmann durchgeführt, der von der BGW ausgebildet und zertifiziert wurde.

Inhalt der Schulungen

  • Organisation des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten – Risiken erkennen und vermeiden
  • Anforderungen an den Brandschutz
  • Gefahrstoffmanagement
  • Organisation der Ersten Hilfe, Notfallmanagement
  • Organisation der arbeitsmedizinischen Vorsorge
  • Sicherer Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, Infektionsgefährdungen
  • Betreiben, Anwenden von Medizinprodukte und elektrischen Betriebsmitteln
  • Durchführung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung
  • Arbeiten mit dem Arbeitsschutzordner der BGW
  • Dokumentenmanagement

Die Kosten für die Schulung betragen derzeit inkl. Schulungsunterlagen und Verpflegung 165,00 € zzgl. MwSt.

Die alternative bedarfsorientierte Betreuung muss von uns als Kooperationspartner der BGW und Ihnen als Unternehmer vertraglich geregelt werden. Hierzu werden wir Ihnen im Zuge zur Seminaranmeldung eine Betreuungsvereinbarung zukommen lassen. Als Nachweis zur Teilnahme an der alternativen bedarfsorientierten Betreuung erhält jede/r Teilnehmer/in zum Ende der Erstschulung/ Fortbildung ein offizielles Teilnahmezertifikat der BGW und der Unternehmer von uns als Kooperationspartner der BGW eine Vertragskopie zur alternativen bedarfsorientierten Betreuung. Die Teilnehmer zur alternativen bedarfsorientierten Betreuung werden anschließend von uns umgehend der BGW mitgeteilt.

Voraussetzung für die Teilnahme zur alternativen bedarfsorientierten Betreuung ist die Betreuungsvereinbarung mit dem Unternehmer und die Anmeldung zu einer Erst- bzw. Fortbildungsschulung des Unternehmers bzw. seines Beauftragten. Wir bestätigen Ihnen nach Eingang der Unterlagen ihre Anmeldung zur alternativen bedarfsorientierten Betreuung.

2. Regelbetreuung – weniger als 10 Beschäftigte

Die Regelbetreuung in Betrieben mit bis zu 10 Beschäftigten beinhaltet die Grundbetreuung und die anlassbezogene Betreuung.

Die Grundbetreuung umfasst maßgeblich die Unterstützung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung, die die Gefährdungen der Beschäftigten im Betrieb und die Bewertung der Gefährdungen zusammenfasst. Für die Grundbetreuung bei Kleinstbetrieben unter 10 Beschäftigten sind keine festen Einsatzzeiten vorgesehen. Je nach Betreuungsgruppe gibt es eine vorgeschriebene Frist, wann die Grundbetreuung wiederholt werden muss, jedoch maximal nach 5 Jahren.

Bei besonderen Anlässen außerhalb des Betreuungsintervalls muss in Form der anlassbezogenen Betreuung die Fachkunde des Betriebsarztes/der Betriebsärztin und der Fachkraft für Arbeitssicherheit hinzugezogen werden. Diese Anlässe können z. B. die Gestaltung eines neuen Arbeitsplatzes oder die Untersuchung von Unfällen und Berufskrankheiten sein.

3. Regelbetreuung – mehr als 10 Beschäftigte

Die Regelbetreuung in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten umfasst die Grundbetreuung und die betriebsspezifische Betreuung im Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin. Sie bilden die Gesamtbetreuung.

Anhand der Betreuungsgruppe des jeweiligen Unternehmens wird dem Betriebsarzt und der Fachkraft für Arbeitssicherheit eine feste Einsatzzeit pro Beschäftigtem für die Grundbetreuung zur Verfügung gestellt.

Die Grundbetreuung umfasst maßgeblich die Unterstützung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung, die die Gefährdungen der Beschäftigten im Betrieb und die Bewertung der Gefährdungen zusammenfasst. Des Weiteren die

  • Ermittellung von Unfallschwerpunkten, Analyse von Unfallursachen
  • Unterstützung / Durchführung von Unterweisungen
  • Unterstützung bei der Erstellung von Betriebsanweisungen und Arbeitsanweisungen,
  • Beratung

Die Beratung bei der Schaffung neuer oder Umgestaltung bestehender Arbeitsplätze, bei der Anschaffung neuer, besonderer Geräte und Maschinen und bei Veränderungen von Arbeitsabläufen gehören zu den Aufgaben einer Fachkraft für Arbeitssicherheit im Rahmen der Grundbetreuung.

Weiteres hier erhalten sie von der BGW unter https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Arbeitsschutzbetreuung/Arbeitsschutzbetreuung

 

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